Persönliches Gespräch
Aus WIGBIT
Im persönlichen Gespräch entsteht Sympathie, klären sich Missverständnisse auf und werden Mitglieder für die Gewerkschaft gewonnen. Beschäftigte, die sich in einem persönlichen Gespräch gut betreut und beraten fühlen, transportieren diese Erfahrung weiter und werden so zu MultiplikatorInnen für die betriebliche Interessenvertretung.
Natürlich ist es nicht immer möglich mit allen zu reden. Vor allem in großen Betrieben mit vielen Beschäftigten kann ein verhältnismäßig kleines Betriebsrats-/Personalvertretungs-Team nicht mit jeder einzelnen Person sprechen. Trotzdem erwarten die Beschäftigten in der Regel von engagierten BetriebsrätInnen, dass sie am Arbeitsplatz persönlich präsent sind. Die Beschäftigten haben so die Möglichkeit, ihren betrieblichen VertreterInnen die eigenen Anliegen direkt mitzuteilen, und die BetriebsrätInnen erfahren aus erster Hand die Wünsche und Probleme der Beschäftigten.
Konflikte sofort angehen
Natürlich kommt es im persönlichen Gespräch auch vor, dass sich die Betriebsratsmitglieder Beschwerden über die eigene Arbeit anhören müssen. Im besten Fall können diese Probleme und Konflikte gleich ausdiskutiert werden. In jedem Fall aber wird auf diesem Weg vermieden, dass sich Probleme über längere Zeit hinweg aufstauen.
Alle Gelegenheiten zu einem Gespräch nutzen
In größeren Betrieben ist es kaum möglich, dass der/die Vorsitzende jede Woche durch alle Abteilungen geht. Hier ist Arbeitsteilung wichtig: Für jeden Bereich sollte es ein zuständiges Mitglied des Betriebsratsteams geben, das sich als Ansprechperson um die Beschäftigten kümmert.
Auch hier gilt: Je genauer die BetriebsrätInnen ihre Zielgruppe kennen, umso einfacher gestaltet sich die Kommunikation. Wenn sich beispielsweise eine Gruppe von Beschäftigten eines bestimmten Bereichs regelmäßig zum Mittagessen oder zur Frühstückspause trifft, können diese Treffen eine gute Gelegenheit darstellen, Kontakt aufzunehmen und Gespräche zu führen.
Gemeinsame Interessen und Hobbys von Beschäftigten lassen sich ebenso für die Öffentlichkeitsarbeit des Betriebsratsteams nutzen. Sportveranstaltungen, Reisen und Ausflüge sind die Klassiker auf diesem Gebiet der Kommunikationsarbeit. Je nach Zielgruppe besteht darüber hinaus die Möglichkeit kulturelle Events zu veranstalten, politische Diskussionsveranstaltungen und vieles mehr.
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