Der Europäische Rechnungshof

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Der Europäische Rechnungshof versteht sich als das "finanzielle Gewissen" der EU. Ähnlich dem Rechnungshof in Österreich überprüft er die Rechtmäßigkeit, Ordnungsgemäßheit und Wirtschaftlichkeit der EU-Gebarung. Nachdem rund 80% der EU-Mittel in den Mitgliedstaaten abgewickelt werden, unterliegen seiner Kontrolle auch sämtliche nationalen, regionalen und lokalen Stellen, die finanzielle Mittel der Union verwalten. Manipulationsanfällig sind insb bestimmte Ausgaben im Agrarbereich wie Prämien für die Stilllegung von landwirtschaftlichen Produktionsflächen.

Die Jahresberichte des Rechnungshofes sind eine wichtige Grundlage für die budgetäre Entlastung der Kommission durch das Europäische Parlament.



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